Polaroid Bilderstreifen:  Ortsschild Binsdorf, Blick aus einem Garten auf Häuser, zwei Äpfel im Hintergrund Geislingen
Stadt Geislingen - die SonnenStadt

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MELAP+-Gemeinde

Der Geislinger Stadtteil Erlaheim wurde im Juli 2010 in das Programm MELAP PLUS aufgenommen. MELAP PLUS ist ein Programm, gefördert durch das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz durch das die Lebensqualität in Ortskernen verbessert werden soll. An dieser Stelle werden wir Sie stets aktuell mit Informationen zum Fortschreiten des Programms informieren.

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 7.7.2011

"Der Anfang ist gemacht"

Pressartikel vom 7.7.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 5.7.2011

"Die ersten zwei Bauwilligen melden sich"

Presseartikel vom 5.7.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 24.6.2011

"Ein kleines Häuschen in der Sommerau"

Presseartikel vom 24.6.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 24.6.2011

"Jetzt sind die Bürger gefragt"

Presseartikel vom 24.6.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 3.6.2011

"Auch Geislinger sind willkommen"

Presseartikel vom 3.6.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 28.5.2011

"Ohne die Bürger geht es nicht"

Presseartikel vom 28.5.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 28.5.2011

"Vorzeigeprojekt kommt gut voran"

Pressartikel vom 28.5.2011 als PDF-Download

MELAP PLUS – Bürgerinformationsveranstaltung – Rückblick

Mutterhaus-Zuhaus-Modell im Fokus

Nachfolgend informieren wir Sie über die Bürgerinformationsveranstaltung am 26.5.2011 in Erlaheim.

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 26.5.2011

"Bürger-Info im Rathaus"

Presseartikel vom 26.5.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 24.2.2011

"Brunnenplatz wird Schmuckstück"

Presseartikel vom 24.2.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 5.11.2010

"Melap-plus kommt ins Laufen"

Presseartikel vom 5.11.2010 als PDF-Download

MELAP PLUS Familie trifft sich in Lauchheim-Röttingen zum ersten Arbeitstreffen

Melap_Lauchheim_Roettingen

Wie entsteht neue Qualität in den Ortskernen von Gemeinden im ländlichen Raum? Dies war die zentrale Frage des ersten Arbeitstreffens der "MELAP PLUS Familie", das am 15.02.2011 im Modellort Röttingen, einem Teilort von Lauchheim im Ostalbkreis stattfand. Dort trafen sich die Modellgemeinden (Bürgermeister, Ortsvorsteher, Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung) und ihre Planer, Vertreter des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz (MLR), die Regierungspräsidien und die Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojektes, um sich erstmals miteinander auszutauschen.

Am Vormittag präsentierte das Ministerium seine Erwartungen an das Modellprojekt, das aus Mitteln des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) finanziert wird. Ministerialdirigent Hartmut Alker, Abteilungsleiter im MLR sagte: „Wir sind sicher, dass die von uns ausgewählten Gemeinden ihrer besonderen Stellung als Modellorte für flächensparende Baulandpolitik in Baden-Württemberg gerecht werden. Sie werden in den nächsten Jahren einen Trend zur Aktivierung ihrer Ortskerne einleiten. Wir sind sehr daran interessiert, dass in den Modellorten beispielhafte Projekte umgesetzt werden, die wiederum anderen Gemeinden insbesondere im ländlichen Raum neue Wege zur Innenentwicklung aufzeigen.“ Dr. Barbara Malburg-Graf, die mit dem Projektteam PFEiL das Modellprojekt wissenschaftlich begleitet, zeigte zwei verschiedene Perspektiven der Ortskernentwickung auf. „Auf der einen Seite müssen sich die Gemeinden Gedanken machen, wie sie ihre Orte auch im regionalen Zusammenhang zukünftig weiter entwickeln. Auf der anderen Seite geht es darum, die diesen Entwicklungszielen angemessene Nutzung von leer stehenden Gebäuden und zur Verfügung stehenden Flächen zu finden.“. Der Vortrag der Architekturprofessorin und Stadtplanerin Kerstin Gothe (ebenfalls Projektteam PFEiL) machte deutlich, dass modernisierte und umgebaute Gebäude im Ortskern zu einer attraktiven Alternative zum Bauen auf der grünen Wiese werden können. Sie stellte fest: „Über Baukultur kann die Lebensqualität in den Ortskernen gestärkt werden.“

Die Teilnehmer konnten sich beim Ortsrundgang durch Röttingen ein Bild von der in Teilen sehr dicht mit landwirtschaftlichen Nebengebäuden aus der Nachkriegszeit bebauten Ortslage machen. Sie gewannen auch einen Eindruck vom attraktiv in der Landschaft gelegenen Ort mit der charakteristischen Kirche, den großen Walnussbäumen und reizvollen innerörtlichen Freiflächen,. Am Nachmittag diskutierten die Teilnehmer an Thementischen unter anderem über Herangehens¬weisen bei der Bürgerbeteiligung und bei der Öffentlichkeitsarbeit. Sie waren sich darüber einig, dass es gelingen muss, eine Aufbruchstimmung für das MELAP PLUS Projekt in ihren Modellorten zu erreichen. Erstmals konnten seitens der Stadtverwaltung Geislingen konkrete Maßnahmen vorbesprochen werden. Das Vorhaben „Brunnenplatz Milch- und Backhäusle“ wurde seitens des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz (MLR) begrüßt.  

Melap_Lauchheim_Roettingen

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 20.7.2010

"Großer Jubel über viel Geld vom Land"

Presseartikel vom  20.7.2010 als PDF-Download

Bürgermeister Oliver Schmid  bei der Aufnahme im Juli 2010

Erfolgreiche Bewerbung: Erlaheim ist MELAP+-Modellgemeinde

Der Geislinger Stadtteil Erlaheim wurde in das Modellprojekt zur Eindämmung des Landschaftsverbrauchs durch Aktivierung des innerörtlichen Potentials (MELAP+) aufgenommen

Eine große Freude für alle Beteiligten war die Bekannt gabe der Modellgemeinden, die am Montag 21.07. auf dem Gelände der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen erfolgte. Aus den Händen von Herrn Minster Rudolf Köberle konnten Bürgermeister Schmid und Ortsvorsteher Ewald Walter die Urkunde entgegennehmen.

Die Delegation um Bürgermeister Oliver Schmid zeigte sich erfreut, dass der Geislinger Teilort Erlaheim beim Programm Melap+ neben 12 weiteren Kommunen zum Zuge gekommen ist. Die Nachfrage im Land nach dem Förderprogramm war besonders groß; insgesamt hatten sich 47 Kommunen darum beworben. Die Stadt kann nun bis ins Jahr 2015 interessante Projekte mit einem Landeszuschuss in Höhe von bis zu 50 Prozent realisieren.

Bürgermeister Oliver Schmid sprach in seiner Dankesrede von einem „wichtigen Signal für den Stadtteil Erlaheim“. In seinem Gespräch mit Herrn Minister Rudolf Köberle, MdL, Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg informierte er über das Zustandekommen der einzelnen Maßnahmen. „Es ist einzigartig, was hier aus bürgerschaftlichen Engagement heraus entstanden ist.“ Ursprünglich wurde das acht  Maßnahmen umfassende Projekt im Rahmen des LEADER-Programmes auf den Weg gebracht. Diese einzelnen Projektideen können nun durch die Aufnahme in MELAP+ eine noch höhere Förderung erfahren, als dies mit LEADER möglich gewesen wäre.

Worte des Dankes richtete Bürgermeister Oliver Schmid an die Adresse der ebenfalls anwesenden Vertreter des Landkreises, Herrn Landrat Günther-Martin Pauli, MdL, Herrn Heinz Pflumm vom Kommunalamt sowie Herrn Markus Münch von der LEADER-Geschäftsstelle Zollernalb von deren Seite die Stadt Geislingen in Ihrem Bestreben unterstützt wurde.

MELAP-Plus gefördert durch das MLR BW

Die Aufnahmeurkunde

Das Programm MELAP+ wurde ins Leben gerufen um übermäßigen Eingriffen in die Natur durch die Erschließung immer neuer Baugebiete entgegen zu wirken. Ziel ist es, eine Innenentwicklung der Ortskerne einer Außenentwicklung vor zu ziehen. Innerörtliche Potentiale sollen (neu-) entdeckt und entwickelt werden.
Die einzelnen Projektideen, die aus den Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger für den Stadtteil Erlaheim erarbeitet wurden und förderfähig sind umfassen folgende Punkte:

  • - Mutterhaus-Zuhaus-Projekt für ein kostensparendes, innerörtliches Bauen, Erschließung der Zuhäuser erfolgt über ein Mutterhaus
  • - Flächenpool – Wiederbelebung aussterbender Dorfquartiere
  • - Scheunenbox – Sicherung der Grundversorgung im Ort
  • - Kulturscheune – Wiederbelebung eines alten Bauernhauses als Gemeinschaftseinrichtung
  • - Hühle mit Streuobstwiese – Freiflächengestaltung zur Aktivierung des Dorfkernes
  • - Kulturpfad – Verbesserung des Angebotes für Naherholung und Tourismus
  • - Private Einzelmaßnahmen – Sanierung und Nachverdichtung auf privaten Grundstücken

Minister Rudolf Köberle hob in seiner Rede die Verantwortung der MELAP+ - Gemeinden als Vorreiter hervor. Mit den angestrebten Modellprojekten stehe man im Fokus der Öffentlichkeit. Die Auswahl unter sehr vielen sehr guten Bewerbungen sei sehr schwer gefallen. Die als Modellgemeinden festgelegten Orte könnten nun für fünf Jahre erhebliche Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) erhalten.

Bürgermeister Oliver Schmid nimmt  dieses erfolgreiche Abschneiden zum Anlass, seinen Dank an all diejenigen zu richten, die sich in den vergangenen Monaten intensiv im Wege des bürgerschaftlichen Engagements in das Projekt eingebracht haben.

Bei der Aufnahmefeierlichkeit

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Weitere Informationen

Das MELAP+-Programm

Neue Qualität im Ortskern

Wie sollen unsere Dörfer und Gemeinden in Zukunft aussehen? Die demographische Entwicklung und unsere Verantwortung für einen sparsamen und schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen stellen uns vor neue Herausforderungen: Planungen zu Neubaugebieten müssen in Zukunft noch kritischer als bisher geprüft werden. Darüber hinaus sind Anstrengungen erforderlich, um die Ortskerne zu stärken und die dort vorhandenen Flächenpotenziale zu nutzen.

Das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz hat mit dem "Modellprojekt Eindämmung des Landschaftsverbrauchs durch Aktivierung des innerörtlichen Potentials" (MELAP) von 2003 bis 2008 bereits eine Reihe wichtiger Erfolge für Gemeinden im Ländlichen Raum Baden-Württembergs erzielt. Das Folgeprojekt MELAP PLUS, das im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) umgesetzt wird, setzt diesen erfolgreichen Ansatz mit neuen Fördermitteln bis 2015 fort.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.melap-plus.de